Rezension: Montecristo von Martin Suter


Mit „Montecristo“ vermag der Schweizer Starautor Martin Suter wieder an seine besten Tage anknüpfen. Ein spannender, hochaktueller Roman mit einem beklemmenden Ende – sehr empfehlenswert.

Videojournalist Jonas Brand traut seinen Augen nicht: Er hält zwei 100er Noten mit der exakt gleichen Seriennummer in den Händen. Etwas, das es eigentlich gar nicht geben kann. Und dann wird ihm von seinem Bankberater auch noch bestätigt, dass beide Noten echt sind. Kurz darauf wird bei Jonas Brand eingebrochen und er wird auf offener Strasse überfallen. Trotzdem versucht Brand der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Er erhofft sich, dass er mit dieser Geschichte doch noch zu einem respektierten Videojournalisten wird und sich aus der Peopleszene verabschieden kann. Doch er unterschätzt die Macht seiner Gegner. Bald schon kommt er mit der Recherche nicht mehr weiter. Dafür bietet sich ihm plötzlich wie aus dem Nichts die Chance, sein langersehntes Filmprojekt "Montecristo" zu verwirklichen. Der befreundete Journalist Max Gantenbein, der mit ihm an der Geschichte gearbeitet hat, wittert eine Verschwörung. Doch Jonas ist zu euphorisch, dass er sein Filmprojekt verwirklichen kann. Doch dann stirbt Max plötzlich bei einem Brand und Jonas realisiert, dass auch er in grosser Gefahr schwebt.

Gelungener Hauptcharakter
Martin Suter ist zurück! Mit seinem neusten Werk schafft er es (fast) wieder, an seine früheren Werke wie „Small World“ oder „Die dunkle Seite des Mondes“ anzuknüpfen. Dies nachdem mir die Allmen Serie nicht wirklich gefallen hat und je länger sie dauerte, immer einfallsloser wirkte. Nun aber spielt Suter seine gewohnten Stärken wieder aus:
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Inhaltsangabe: Die Boulevard-Ratten von Philipp Probst


Inhalt
Joel Thommen arbeitet als Paparazzi. Sein Geschäft läuft nicht gut und er hofft, dass er wenigstens im beliebten Urlaubsort St.Moritz ein paar Promis vor die Linse bekommt. Und siehe da, er schafft es, heimlich ein Bild von Bundesrat Luis Battista und seiner Geliebten zu schiessen. Doch die Folgen sind gravierend. Die unbekannte Frau scheint einflussreich zu sein, denn kurz nachdem Joel das Bild geschossen hat, erhält er auf dem Sessellift ungemütliche Begleiter, die ihn zusammenschlagen und vom Sessellift werfen. Joel entkommt nur ganz knapp dem Erfrierungstod.
Seine Chefin Myrta Tennemann, Chefredakteurin des People Magazins „Schweizer Presse“ wird informiert und reist sofort nach St.Moritz, um Joel zu besuchen. Als Joel aufwacht, gibt er ihr als erstes das Bild von Battista. Als Myrta wieder weg ist, wird er noch im Spitalbett bedroht, dass er umgebracht würde, wenn die Bilder irgendwo veröffentlicht werden. Myrta veröffentlicht das Bild trotzdem auf der Titelseite. Mittlerweile haben sie auch herausgefunden, wer die unbekannte Geliebte des angeblichen Vorzeigefamilienvaters Luis Battista ist: Karolina Thea Fröhlicher, eine sehr reiche Pferdebesitzerin aus Deutschland.

Seinem PR-Berater erzählt Luis Battista, dass er Karolina Thea Fröhlicher liebt und dass es ihm völlig egal sei, dass sie reich und ihr Vater der Chef von Labobale sei, einem Chemieunternehmen, dem er auf nicht ganz legale Weise einen Standort in Basel vermittelt hat. Zu den Medien will er entsprechend nichts sagen und so beginnen diese selber zu recherchieren. „Aktuell“-Reporter Alexander Gaster findet den Skilehrer von Battista und dieser plaudert aus, dass Battista die Frau liebt und dass sie gemeinsam ein paar Tage in St.Moritz verbracht haben. Zudem erhält Joel Thommen beim „Aktuell“ eine Festanstellung und beginnt ebenfalls an der Story zu arbeiten.

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