Inhaltsangabe: Die Firma von John Grisham


Inhalt
Mitchell Y. McDeere stammt aus ärmlichen Verhältnissen und musste, um sich sein Jurastudium an der Harvard Universität zu finanzieren, hart arbeiten. Dennoch schloss er als einer der besten ab und erhält daher von einer Anwaltsfirma aus Memphis ein Jobangebot, das er unmöglich ausschlagen kann. Die Firma, die nur rund 40 Anwälte angestellt hat, bietet ihm an, eine Schulden zu tilgen, ein hohes Einstiegssalär zu bezahlen, ein Haus für ihn und seine Frau Abbey mit einer tiefen Hypothek zur Verfügung zu stellen und einen Dienstwagen zu offerieren.
McDeere kann nicht widerstehen und nimmt das Angebot an. Ab dem ersten Tag wird er von seinem Vorgesetzten Avery Tolar mit Arbeit eingedeckt, so dass er jeden Tag 18 Stunden arbeiten muss, auch an den Wochenenden. Trotz der vielen Arbeit besteht er die Anwaltsprüfung als bester und wird in der Firma bereits als neuer Star gefeiert, denn bisher hat noch kein Neuer so viele Stunden aufschreiben können wie McDeere. Weniger Freude an seiner hohen Präsenzzeit in der Firma hat seine Ehefrau Abbey, die oft allein zu Hause ist.
Eines Tages spricht ihn ein FBI-Agent namens Wayne Tarrance an, der ihn vor der Firma warnt und ihm sagt, dass der Tauchunfall auf den Cayman Inseln, bei dem vor kurzem zwei Partner gestorben sind, kein Unfall war. Zudem werde er von der Firma auf Schritt und Tritt überwacht und abgehört. McDeere meldet der Firma den Vorfall, die diesen sofort herunterspielt und meint, es sei nur ein übereifriger Agent gewesen; nichts weiter. McDeere hat der Firma jedoch verschwiegen, dass Tarrance ihm von der Überwachung erzählt hat und er macht sich seine Gedanken dazu.
Von nun an hält McDeere die Augen offen und merkt, dass er tatsächlich stets beschattet wird. Dies auch auf den Cayman Inseln, wo er aus geschäftlichen Gründen mit Tolar weilt. Er schüttelt die Verfolger ab und spricht mit dem Besitzer der Tauchschule, bei einem derer Ausflüge die zwei Partner der Firma gestorben sind. Der Besitzer erklärt ihm, dass ein Unfall völlig unmöglich sei, er glaube es wäre Mord gewesen.
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Rezension: Die Firma von John Grisham


"Die Firma" von John Grisham ist einer der besten Thriller, die ich bisher gelesen habe. Der Plot vermag ebenso zu überzeugen, wie die Charaktere und der Schreibstil - ein absolutes Muss.

Der junge Jurastudent Mitchell Y. McDeere erhält während seinem letzten Studienjahr von einer Anwaltsfirma aus Memphis ein Jobangebot, das er unmöglich ausschlagen kann. Sie tilgen seine Schulden von der Universität, sie zahlen einen hohen Einstiegslohn, er bekommt gemeinsam mit seiner Frau ein Haus zu einer tiefen Hypothek und als Dienstwagen erhält er einen BMW. 
Mitch stürzt sich in die Arbeit, macht täglich Überstunden und findet kaum Schlaf. Der unerwartete Tod zweier Partner der Firma, sowie ein FBI-Agent namens Wayne Terrence, der ihm nachstellt, machen McDeere stutzig. Geht in dieser Firma vielleicht doch nicht alles mit rechten Dingen zu? Als Terrence ihm eröffnet, dass die Firma in Wirklichkeit für die Mafia arbeitet, steht er vor einer schwierigen Entscheidung.

Der beste Grisham
Dass John Grisham ein begnadeter Schriftsteller ist, steht ausser Frage. Fast alle Werke, die ich bisher von ihm gelesen haben, waren überzeugend, was den Schreibstil und die Charaktere betraf. Die Handlungen waren nicht immer auf demselben Niveau, aber meist gut genug, damit das Werk so spannend war, wie man es von einem Thriller erwarten kann. "Die Firma" übertrifft jedoch alles, was ich von Grisham gelesen habe bei Weitem, denn neben seinen bekannten Qualitäten, stellt hier der Plot alles in den Schatten.
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