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Der Basler Kriminalkomissär Hunkeler geniesst seinen Urlaub und verbringt viel Zeit mit Schwimmen im Rhein. Dabei wird er Zeuge, wie ein alter Mann von der Johanniterbrücke ins Wasser stürzt. Hunkeler, der ein guter Schwimmer ist, ist wie gelähmt und eilt ihm nicht zu Hilfe. Erst ein holländischer Bootsfahrer zieht denn über 80-jährigen Mann an Land. Dieser lebt noch und wird von den Sanitätern ins Spital gebracht.
Hunkeler plagt das schlechte Gewissen, weil er nicht geholfen hat, und so beschliesst er, den Mann im Spital zu besuchen. Dort erfährt er, dass Freddy Lerch seinen Verletzungen erlegen ist. Hunkeler, der in Lerch seinen verstorbenen Vater sieht, von dem er sich nie verabschieden konnte, besteht darauf, dass er die Leiche von Lerch anschauen kann.
Auch nach dem Abschied lässt ihn der Tote nicht mehr los. Zu stark sind die Erinnerungen an seinen Vater. Hunkeler beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, obwohl er im Urlaub ist. Er stattet der Wohnung von Lerch unerlaubt einen Besuch ab und entwendet dabei ein blaues Heft, in dem der alte Mann seine Lebensgeschichte niedergeschrieben hatte. Zudem findet er einen Check über 50 000 Franken, der Lerch für seinen Grossneffen Silvan ausgestellt hat. Bei seinem Besuch wird er von der Nachbarin Denise überrascht, kann sich jedoch geschickt heraus reden.
Am Rhein trifft er auf seinen Arbeitskollegen Madörin, der den Fall von Lerch bearbeitet. Die Polizei habt Silvan Lerch mit einem Koffer voller Heroin am Flughafen verhaftet. Dieser hatte sich mit den 50 000 Franken ein Luxusauto gekauft, wollte damit nach Kuwait fahren und es dort gewinnbringend verkaufen. Doch bereits in Istanbul wurde es ihm, gemeinsam mit all seinen restlichen Habseligkeiten gestohlen. Lerch sah keinen anderen Ausweg, als den Koffer voller Drogen in die Schweiz zu schmuggeln.