Fachbegriffe: Tragikomödie (Dürrenmatt)

Definition: Ist eine Form des Theaters, welche von Friedrich Dürrenmatt im 20. Jahrhundert erfunden. Es war dies der Versuch Elemente der Tragödie und der Komödie zu vermischen. So sind in der Tragikomödie ein strenges Versmass, die Ständeklausel und die drei Einheiten zu finden (alles tragische Elemente) aber im Gegensatz zur Tragödie gibt es oftmals ein Happy End und der Protagonist stirbt nicht (komische Elemente). 

Beispiel: Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt oder Der Besuch der alten Dame von selbigem Autor

3 Kommentare :

Helmut Diekmann hat gesagt…

Diese Definition stimmt vorn und hinten nicht. Versmaß, Ständeklausel und die drei Einheiten des Aristoteles sind nicht nur für die Tragödie typisch. In Dürrenmatts Tragikomödien gibt es kein Metrum, die Ständeklausel, die Gottsched 1730 propagiert hatte, wurde schon von Lessing ad acta gelegt. Und die als Beispiele genannten Dramen von Dürrenmatt haben kein Happy End.

Anonym hat gesagt…

Und die 'Alte Dame' trägt den Titel 'Eine tragische Komödie', die 'Physiker' gar nur 'Komödie'. Und Dürrenmatt Dürrenmatt schreibt explizit eine Komödientheorie, weil er die Tragödie für unmöglich, resp. nur indirekt/dramaturgisch via die Komödie (als deren Abgrund) für möglich hält. Dürrenmatts Texte sind daher eher radikalisierte Komödien, die in ihrer Radikalität einen Blick auf das Tragische offenbaren.

Anonym hat gesagt…

aber sonst gehts noch die herrschaften ich werd das beachten
eventuell könnten wir mal die rechtschreibfehler korrigieren um uns nicht zu plamieren
nur aus rechthaberei sind eure texte geschrieben das werd ich euch verbieten
geht mit herz an die sache ran und macht euch nicht so dumm an

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