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Meine nächste Lektüre wird "Die neuen Leiden des jugen Werther" von Johann Wolfgang von Goethe sein. Ich hoffe, Sie schauen dann wieder hier vorbei!

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Top Autor des Blogs

Martin Suter ist der meistrezensierte Autor dieses Blogs. Insgesamt sind neun Bücher des Schweizer Autors zu finden.

Neu: Onlinetests!

Die neuste Rubrik dieses Blogs sind die Onlinetests. Vorläufig gibts Tests zu Fachbegriffen und Literaturepochen. Die Rubrik wird laufend erweitert.

Inhaltsangabe: Legend 2 - Schwelender Sturm von Marie Lu

  • Samstag, 24. Januar 2015

  • Inhalt
    June und Day entkommen den Soldaten der Republik ganz knapp und flüchten im Zug nach Los Angeles. Beide sind körperlich angeschlagen, wobei es Day stärker erwischt hat. Beiden ist klar, dass sie Hilfe brauchen, wenn sie endgültig entkommen wollen. Und die einzigen, die ihnen helfen können, sind die Patrioten. Genau diese suchen und finden sie in Los Angeles. 
    In der Zwischenzeit ist der Elektor der Republik verstorben und sein Sohn Anden hat das Zepter übernommen. Das passt den Patrioten überhaupt nicht und sie planen, den jungen Nachfolger zu ermorden. Für diesen waghalsigen Plan brauchen sie die Hilfe von Day und June. Die beiden akzeptieren diesen Vorschlag im Tausch gegen ihre eigene Sicherheit und medizinische Versorgung für Day, dessen Bein operiert wird. 

    Der Plan der Patrioten sieht vor, June als Spionen zurück in die Republik zu schicken. Dort stellt sie sich Thomas, der sie verhaftet. June gibt in der Folge vor, sie habe wichtige Informationen über ein geplantes Attentat der Patrioten auf den Elektor, damit dieser seine Pläne ändert und direkt in die tatsächliche Falle der Patrioten tappt. Kaede, June und die anderen Patrioten besteigen - angeführt von Razor, dem Chef der Patrioten -  ein Kriegsschiff der Republik und fliegen damit in die Hauptstadt, um das Attentat auf den Elektor vorzubereiten. Dies tun sie in unterirdischen Tunelsystemen, in denen Day erstmals TV-Programme von ausserhalb der Republik zu Gesicht bekommt. Dabei findet er heraus, dass die Republik ausserhalb der Grenzen als brutale Militärdiktatur wahrgenommen wird, die lediglich dank den Fördergeldern anderer Länder überlebt.
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    Rezension: Legend - Schwelender Sturm von Marie Lu

  • Dienstag, 20. Januar 2015

  • "Legend - schwelender Sturm" ist der zweite Teil der Triologie der Amerikanischen Autorin Marie Lu, der sich um die beiden Teenager June und Day dreht. Mit dem überzeugenden ersten Teil vermag das Werk nicht mehr mitzuhalten, bietet jedoch noch immer eine anständige Lektüre. 

    June und Day fliehen aus der Hauptstadt und machen sich auf den Weg nach Los Angeles, wo sie sich den Patrioten anschliessen wollen. Dort angekommen, erfahren sie, dass der Elektor der Republik gestorben ist und sein Sohn Anden die Macht übernommen hat. Die Patrioten erklären sich bereit, Day und June aufzunehmen und sich um den verletzten Day zu kümmern - allerdings nur unter der Bedingung, dass die beiden ihnen helfen, den neuen Elektor der Republik zu ermorden und dadurch eine Revolution anzuzetteln, um die Republik und die Kolonien  wieder zu vereinen. Aufgrund mangelnder Alternativen entschliessen sich Day und June, den Deal anzunehmen. Doch schon bald keimen Zweifel auf, ob der neue Elektor tatsächlich ein so schlechter Mensch ist und umgebracht werden soll oder ob nicht vielleicht die Patrioten auf der falschen Seite stehen. 

    Komplexität tut der Handlung gut
    Im zweiten Teil gelingt es Marie Lu auf überzeugende Art und Weise die ziemlich isolierte Geschichte von June und Day, wie sie im ersten Band erzählt wird, in einen grösseren Gesamtkontext zu stellen. Genau wie die beiden Protagonisten erfährt auch der Leser im zweiten Band, wie es um die Republik wirklich steht. Dass praktisch alles, was Day und June über die Stärken der Republik zu wissen glaubten, reine Propaganda war und ihre Heimat im Vergleich zum Rest der Welt technologisch weit hinterher hinkt. Diese neue Dimension bringt eine neue Komplexität hinein, die der Handlung gut tut. Sie hätte für meinen Geschmack allerdings noch etwas mehr ausgearbeitet werden dürfen - vor allem zu Gunsten der im folgenden Abschnitt aufgeführten Punkte:
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    Inhaltsangabe: Legend – fallender Himmel von Marie Lu

  • Sonntag, 4. Januar 2015

  • Inhalt
    Der 15-jährige Day ist der meistgesuchte Verbrecher in der Republik. Er ist ein Strassenjunge, der den grossen Test im Alter von zehn Jahren nicht bestanden hat und deswegen eigentlich längst hätte tot sein sollen. Irgendwie hat er aber überlebt und schlägt sich nun auf der Strasse mit seiner Kollegin Tess durch. Und nicht nur das, er setzt mit seinen aussergewöhnlichen Fähigkeiten alles daran, der Republik, die ihn aus dem Weg schaffen wollte, zu schaden. Schon verschiedenste Sabotageakte gehen auf sein Konto.
    Die Situation in der Republik ist unangenehm. Nicht nur für Day. In den Armenvierteln treibt eine Seuche ihr Unwesen. Grosse Teile der Städte sind betroffen und wie Day entsetzt feststellt, markiert die Seuchenpolizei auch die Wohnungstür seiner Familie. Allerdings nicht mit einem roten X wie bei allen anderen Opfer, sondern mit einem durchgestrichenen X – das Zeichen für eine mutierte Form der Seuche. Day findet heraus, dass sein jüngster Bruder Eden  infiziert wurde. Sofort heckt er einen Plan aus, um ihm zu helfen. Mitten in der Nacht bricht er in ein Krankenhaus ein, um die Gegenmittel für die Seuche zu stehlen. Doch der schlecht geplante Einbruch geht schief. Day wird entdeckt, kann keine Seuchenmittel klauen und wird auf der Flucht beinahe gestellt von Captain Metias Iparis. Day kann ihn jedoch mit einem gezielten Messerwurf in die Schulter abwehren und entkommt ganz knapp.
    Metias ist trotzdem gestorben. Und ausgerechnet seine kleine Schwester, das Republikwunderkind June Iparis, die als bisher einzige den grossen Test mit der vollen Punktzahl absolviert hat, soll bei den Ermittlungen helfen. Schnell ist für die Republik klar, dass Day der Täter ist. June, ebenfalls 15 Jahre alt, nimmt nach der Beerdigung ihres Bruders die Fährte auf. Sie will Day mit einem gestreuten Gerücht, jemand hätte Seuchenmedikamente zu verkaufen, aus dem Versteck locken. Der weiss jedoch sofort, dass es eine Falle ist. Trotzdem geht er hin, in der Hoffnung die Medikamente klauen zu können. Funktioniert hat es nicht, denn als June sich wegen ihres Auftraggeber verplappert hat, ist Day verschwunden.
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    Rezension: Legend – Fallender Himmel von Marie Lu

  • Samstag, 3. Januar 2015

  • „Legend – Fallender Himmel“ ist der erste Band einer Jugendroman-Trilogie, die mit einer interessanten Zukunftsvision aufwartet und – obwohl viele Klischees bedient werden – grossen Lesespass bietet.

    Aufgrund der Klimaerwärmung sind die Polarkappen geschmolzen und viele Millionen Menschen gestorben. Die Weltkarte hat sich völlig verändert. Afrika und die Antarktis sind zu blühenden Zentren der Technologie und Wirtschaft geworden. Amerika dagegen hat sich negativ entwickelt: Das Land ist nicht mehr vereint, sondern geteilt in die Kolonien und die Republik. Eine Republik, die mit eiserner Hand geführt wird und deren Bewohner brutal unterdrückt werden.
    Der 15-jährige Day ist einer aus der armen Schicht, einer für den der Staat keine Verwendung mehr hat. Ein Strassenkind. Er ist jedoch sehr geschickt und schafft es immer wieder, die Staatsmaschinerie zu sabotieren. So wird er zum meistgesuchten Verbrecher der Republik. Auf ihn wird die junge June Iparis, das Wunderkind der Republik angesetzt. Sie hat eine besondere Motivation Day zu finden, denn er hat ihren Bruder Metias getötet. So sieht es zumindest anfänglich aus.
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    Rezension: Der tadellose Herr Taft von Husch Josten

  • Freitag, 2. Januar 2015

  • „Der tadellose Herr Taft“ ist das dritte Werk von Husch Josten. Ein Roman, der sich um grosse Themen wie Liebe, Trennung, Politik und Krieg dreht – ein gewagter Mix, der Josten jedoch auf äusserst elegante Weise hervorragend gelingt.

    Daniel Taft wird von einem Tag auf den anderen verlassen. Als er von einer Geschäftsreise nach Hause kommt, ist seine Ehefrau Veronika, die er erst wenige Monate zuvor kennen gelernt hat, verschwunden – ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Taft ist am Boden zerstört, sucht verzweifelt nach Gründen und richtet sein Leben voll und ganz darauf aus, Veronika zu finden. Er verlässt Paris, zieht in ihre Heimatstadt Köln und eröffnet dort einen Laden, in dem er Themenkarten verkauft, mit Hilfe derer er die Trennung zu verarbeiten versucht. Verschiedenste Leute melden sich bei ihm, gratulieren ihm zu seiner grossartigen Geschäftsidee, wollen ihn überzeugen, in die Politik zu wechseln oder mit seinem Geschäft zu expandieren. Aber von Veronika hört er über ein Jahr lang kein Wort.

    Themenkarten als roter Faden
    Bereits „In Sachen Joseph“, der erste Roman von Husch Josten, die mir zum damaligen Zeitpunkt noch völlig unbekannt war, hat mich überrascht – im positiven Sinne. Entsprechend waren meine Erwartungen an „Der tadellose Herr Taft“ wesentlich höher, doch ich wurde wieder überrascht, denn es war eines der besten Bücher, das ich in letzter Zeit gelesen habe. Liebe, Trennung, Krieg, Politik, Medien – es sind grosse Themen, denen sich Husch Josten in ihrem Roman annimmt. Trotzdem schafft sie es, diese allesamt elegant miteinander zu verweben. Und das alles in der Person von Daniel Taft, der sich auf die verzweifelte Suche nach seiner Ehefrau Veronika begibt.
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